Eine perfekte Wohnung - auch für dich!

Apostel Burchard diente der Gemeinde mit dem Wort aus Johannes 14,2: „In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn´s nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?“

In diesem Gottesdienst wurden zwei Kinder versiegelt, Hirte Toni Boubenicek in den Ruhestand versetzt, Hirte Wolfgang Schwandt als Vorsteher für die Gemeinde Hannover-Herrenhausen beauftragt und Kai Volgmann als Diakon ordiniert. Für die Gemeinde Wunstorf wurde Diakon Martin Mast bestätigt und Volker Martin als Diakon ordiniert.

Der Apostel sagte: „Weiten wir unseren Blick für das Weltgeschehen, so hören wir von vielen schrecklichen Ereignissen. Das sind Situationen, wo es manches Mal recht schwerfällt, in Lob- und Dankgesänge einzustimmen. Nun wollen wir aber eines dabei nicht vergessen: Schauen wir auf das Ende! So kann unsere Grundstimmung eine Stimmung der Dankbarkeit sein. Wissen wir doch: Es liegt alles in Gottes Hand. Auch wenn wir das nicht in jedem Augenblick vollumfänglich und manches Mal sogar überhaupt nicht so sehen können – unser Leben liegt sicher in Gottes Hand. Es könnte auch zu der Frage kommen: Hat denn das, was an diesen schrecklichen Dingen geschieht und was ich erleiden muss, überhaupt keine Grenze? Kann jeder tun und lassen, was er will? Greift Gott gar nicht ein? Gern wird dazu die Erklärung gegeben, dass Gott dem Menschen seinen freien Willen gegeben hat. Das ist schon so, aber es gibt eine weitere Antwort, die im Leid ein Trost sein mag: Für die menschliche Freiheit ist Gottes Liebe die Sicherheitsschranke – es geht nur bis zu einem gewissen Punkt und nicht darüber hinaus! Gott lässt manches zu, aber er hält trotzdem schützend seine Hand darüber.

Im Bibelwort ist die Rede von „des Vaters Haus“ und den vielen Wohnungen dort. Gibt es also Wohnungen der ersten, zweiten und dritten Klasse? Sind manche nicht so schön und haben Mängel? Gibt es dort Räume, die erst renoviert werden müssen? Wo Gott wohnt, da ist Herrlichkeit, Perfektion, Vollkommenheit und es ist schön! Das heißt doch nichts anderes, als dass dort, wo Gott wohnt, Platz ist für alle! Grundsätzlich und ohne Ausnahme. Wenn wir lesen: „Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten“, so könnte die Vorstellung entstehen, dass Gott dort am Werk ist und erst einmal sauber macht oder repariert. Gemeint ist das Bibelwort aber anders: Jesus schafft uns die Möglichkeit, dort hinzukommen. Wir können dann eine schöne Wohnung bei ihm beziehen, ein jeder ganz individuell! Er gibt uns dazu die Möglichkeit und bereitet uns den Weg.

Wir können aber schon heute über Christus Gemeinschaft mit Gott haben. Christus sagte: „Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ Wenn Christen sich im Namen Jesu, im Glauben an ihn und in der Liebe zu ihm versammeln, dann ist Christus dabei und gibt dem Gebet Wirkung.

In des Vaters Haus ist noch viel Platz. Er kommt wieder und richtet ein Friedensreich auf. Gott ist in seiner Entscheidung, wer in sein Haus einziehen wird, souverän. Und wir werden uns freuen, wenn wir uns dort sehen und begrüßen dürfen.“

Wir heißen beide Kinder in unserer Gemeinde ganz herzlich willkommen und nehmen regen Anteil an ihrem Wohlergehen.

Unser Dank gilt unserem Vorsteher Toni Boubenicek für seine Liebe und seinen Einsatz in den vergangenen Jahren. Möge der Ruhestand ihm und seiner Ehefrau Barbara gut bekommen.

Hirte Wolfgang Schwandt wünschen wir für seine neue Aufgabe viel Kraft, Weisheit und Gottes Segen. Ganz besonders freuen wir uns auch über die neuen Diakone.

Text: B. C. und A. R.-S., Fotos. S. S.