Festtag mitten in der Woche

Amtshandlungen und die Segensspendung zu einem Ehejubiläum gaben dem wohl letzten Gottesdienst des Bezirksapostels vor seiner Ruhesetzung in der Gemeinde Hannover-Herrenhausen ein besonderes Gepräge.

Dem Gottesdienst, zu dem auch die Gemeinde Bad Nenndorf und alle Gemeindeleiter im Bezirk Hannover-Südwest eingeladen waren, lag das Bibelwort Matthäus 17, 8 zugrunde:

„Als sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesus allein.“

Dieser Satz stammt aus der Schilderung der Begebenheit auf dem Berg der Verklärung. Als eine Wolke die Jünger überschattete, erschraken sie. Jesus rührte sie an, und als sie aufschauten, sahen sie nur den Herrn. Für uns gelte auch, so der Bezirksapostel, in allen Verhältnissen auf Jesus zu schauen. Wer auf Jesus blicke, werde mit ihm über das Böse siegen und auf die Wiederkunft des Gottessohnes hoffen.

Apostel Helge Mutschler unterstrich die Gedanken des Bezirksapostels: „Wenn wir auf Jesus schauen, zeigen wir nicht mit dem Finger auf unseren Nächsten.“

Nach der Freisprache und der Feier des Heiligen Abendmahls ordinierte der Bezirksapostel für die Gemeinde Hannover-Herrenhausen den Priester Kai Volgmann und den Diakon Adam Thavakumar; der Hirte Carsten Fink, der bisher zur Gemeinde Hannover-Anderten gehörte, wurde beauftragt, zur Unterstützung des Gemeindevorstehers, Hirte Wolfgang Schwandt, in der Gemeindeleitung zu arbeiten. Außerdem wurde Priester Jens Christophersen (bisher Gemeinde Hannover-Herrenhausen) als Vorsteher für die Gemeinde Bad Nenndorf beauftragt und damit der bisherige Gemeindevorsteher, Hirte Michael Kornowski, der gleichzeitig die Gemeinde Wunstorf betreut, entlastet.

Anschließend übermittelte der Bezirksapostel den Geschwistern Gerhard und Inge Fink den Segen zu ihrer goldenen Hochzeit. Der Ehejubilar diente bis zu seinem Ruhestand als Priester und Vorsteher der Gemeinde Hannover-Anderten.

P.H., Fotos: S.S.