Die ACK Hannover zu Gast in Herrenhausen

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hannover kommt mehrmals im Jahr zusammen, um den ökumenischen Austausch zu fördern und die Verbundenheit der christlichen Kirchen zu stärken. Ihre Herbstsitzung 2026 fand am 27. Oktober in den Räumen des neuen Gebäudes der Neuapostolischen Kirche Hannover-Herrenhausen statt.

Nach der Begrüßung durch den Gemeindevorsteher, Bezirksevangelist Thomas Sperling, und einem gemeinsam gesungenen Lied nutzten die Delegierten zunächst die Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten kennenzulernen. Anschließend widmeten sie sich den Themen der Tagesordnung. Neben organisatorischen Fragen standen Berichte über aktuelle Aktivitäten aus den beteiligten Kirchengemeinden auf dem Programm.

Einen breiten Raum nahm dabei die gemeinsame Sorge um die Einheit der Christen in der Region ein. Trotz unterschiedlicher kirchlicher Traditionen und persönlicher Überzeugungen – auch im Hinblick auf politische Fragen – verbindet die Beteiligten das Anliegen, das Miteinander der Christen zu stärken und die ökumenische Gemeinschaft lebendig zu gestalten.

Hintergrund

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland wurde 1948 gegründet. Ihr Ziel ist es, die ökumenische Zusammenarbeit zu fördern und auf die Einheit der Kirchen hinzuwirken. In ihrer Satzung heißt es:

„Sie bekennen den Herrn Jesus gemäß der heiligen Schrift als Gott und Heiland und trachten darum, gemeinsam zu erfüllen, wozu sie berufen sind, zur Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Im Laufe der Zeit entstanden neben der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft zahlreiche regionale Zusammenschlüsse, darunter auch die ACK Hannover (ACK-H). Sie ist ein fester Bestandteil des ökumenischen Lebens in der niedersächsischen Landeshauptstadt und setzt sich für den Austausch und die Zusammenarbeit der christlichen Kirchen ein.

Die Neuapostolischen Kirchengemeinden in Hannover sind seit vielen Jahren Mitglieder der ACK-H. Geleitet  wird die Arbeitsgemeinschaft derzeit  von den Vorständen Superintendent Karl Ludwig Schmidt (Evangelisch-Lutherische Landeskirche) und Bezirksevangelist Thomas Sperling (Neuapostolische Kirche).